| Bildformat [mm x mm] |
Bilddiagonale [mm] |
Normalbrennweite1) [mm] (handelsüblich) |
| 23,5 x 15,6 | 28,19 | ≈ 32 |
| 22,2 x 14,8 | 26,68 | ≈ 30 |
| 24 x 36 | 43 | 50 |
| 60 x 60 | 85 | 75 |
| 60 x 90 | 108 | 105 |
| Nun wird das Bildformat nicht immer in Millimetern angegeben. Erschwert wird die Ermittlung der Größen obendrein durch Bezugnahme mancher Hersteller auf die alten Größenangabe einer Videoröhre, die zwar einen Durchmesser von 1" (Zoll) hatte, also 25,4 mm, bei der aber die real nutzbare Bilddiagonale mit 16,22 mm nur etwa 2/3 des Durchmessers ausmachte. Also entspricht 1" bei den Herstellerangaben zur Sensordiagonale stets nur 16,4 mm. Die Bilddiagonale eines 1/2,7"-Sensors beispielsweise weist also nur eine reale Länge von 16,22 mm / 2,7 = 6,01 mm und nicht 25,4 mm / 2,7 = 9,41 mm auf. Dabei kann die Rechnung auf Basis 16,22 mm 1"
auch nur als Anhaltswert dienen, da das Verhältnis von Röhrendurchmesser
zu Bilddiagonale keine Konstante ist.Hinzu kam in den 2000er Jahren der Four-Thirds-Standard2), kurz Four Thirds2) genannt. Das ist ein von den Unternehmen Olympus und Kodak entwickelter und speziell auf digitale Spiegelreflexkameras abgestimmter Standard, bei dem ein Video-Röhrendurchmesser von 4/3" zugrunde liegt, was nun eine bildwirksame Diagonale von knapp 22 mm ergibt. Durch den Four-Thirds-Standard2) wird lediglich die optisch wirksame Diagonale bestimmt, das Seitenverhältnis bleibt den Kameraherstellern überlassen. |
| Bereits an dieser Stelle sei erwähnt, daß diese kleineren Bildformate technisch auch eine oft nicht gewünschte höhere Schärfentiefe (siehe Kapitel 4. 2. 3.) nach sich ziehen. |