2. 1. 2. Kameraaufbau
Vor geraumer Zeit spielten die Balg(en)kameras eine große Rolle. Zwischen dem Objektiv und dem Kameragehäuse befindet sich ein
Faltenbalg, der es gestattet, die Kamera zusammen zu klappen.
Diese Bauart finden wir heute fast ausschließlich im
Großformat-Bereich, das auch als Fachformat bezeichnet
wird.
Häufiger sind derzeit Kameras mit direkt angeschlossenem Objektiv.
Dabei ist nun wieder ausschlaggebend, ob das Objektiv in den Body, also das Kameragehäuse,
fest integriert ist, oder ob sich das Objektiv wechseln läßt. Dadurch
unterscheiden sich Kompaktkameras von
Kameras mit wechselbaren Objektiven, also zumeist Spiegelreflexkameras.
Eine Zwitterstellung nehmen Bridgekameras ein, die oft auch als Prosumerkamera
bezeichnet werden und die Eigenschaften von Spiegelreflexkameras sowie Kompaktkameras
in sich vereinigen, was hinsichtlich der Ausstattungs-, Qualitäts- und Funktionsmerkmale
eine Brücke zwischen beiden Konstruktionsprinzipien bedeutet.
Letztlich gibt es Spezialkameras, worunter beispielsweise Reproduktionskameras
(siehe Kapitel
13. 5. 2. "Reproduktion") sowie Röntgengeräte gezählt
werden können.
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