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2. 2. 1. Bildebene und Filmtransport


Gewöhnlich wird der Film entweder von Aufnahme zu Aufnahme vorwärts transportiert und erst nach dem letzten Bild zurück gespult.
Bei teilautomatischen Kameras (siehe Kapitel 16. "Ausstattung moderner Kameras") mit Drop-in-Ladeautomatik ist es je nach Kameramodell jedoch möglich, daß der Film gleich zu Beginn voll abgewickelt und, Bild für Bild belichtet, rückwärts in die Filmpatrone eingezogen wird.

Filmebene.

Der Film wird meistens mit Hilfe einer Zahnrolle von der Abwickel- Richtung Aufwickelspule transportiert und dabei zwischen zwei Gleitschienen und der rückseitigen Andruckplatte planparallel geführt.
Dieser Bereich der Kamera ist die Filmebene beziehungsweise Bildebene.

Gleitschienen.

In die Perforation des Filmes greifen Zähne der Zahnrolle, die den definierten Filmtransport übernimmt.
Über den begrenzten Drehwinkel werden die richtige Bildbreite und der Bildabstand erreicht.

Filmlage.


Das Rückspulen des Filmes geschieht bei manuell bedienbaren Kameras mit Hilfe der Kurbel oberhalb der Abwickelspule. Manuell bedienbare Kameras haben auch irgendwo einen Stößel (Knopf, Hebel), der die Arretierung für das Rückspulen freigibt.
Automatikkameras (siehe Kapitel 16. "Ausstattung moderner Kameras") spulen motorisch zurück.

Bei Kauf einer Automatikkamera (siehe Kapitel 16. "Ausstattung moderner Kameras") sollte darauf geachtet werden, daß die Rückspulfunktion (siehe Kapitel 16. 5. 2.) nicht automatisch nach dem letzten Foto einsetzt, sondern erst auf "Befehl" des Fotografen. Das Rückspulen ist mit Geräuschen verbunden, die, vor allem in sensiblen Situationen, durchaus peinlich werden können.

Für Mehrfachbelichtungen (siehe Kapitel 13. 5. 3.) ist es bei rein manuell bedienbaren Kameras unablässig, das Zusammenspiel zwischen Spannhebel, Rückspularretierung und Rückspulkurbel zu kennen.


Genau in der Bildebene scheiden sich die Geister zwischen konventioneller (siehe Kapitel 9. 1. 1. "Chemisches System") und digitaler Fotografie (siehe Kapitel 9. 1. 2. "Elektrisches System (Digital)").

Wo nämlich bei konventionellen Kameras der Film geführt wird, ist bei der Digitalkamera der Bildsensor eingebaut, der die Wandlung des Lichtes in elektrische Ströme ermöglicht.


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