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Für eine saubere Reproduktion vom Negativ zum Farbfoto ist es zweckmäßig, eine Vorlage zu haben, die ein farbstichfreies Grau mittlerer Helligkeit hat. Unter beliebigen Lichtverhältnissen fotografiert man zunächst die notwendigen Motive. Auf gleichem Filmmaterial bei gleichem Licht wird auch die Grauvorlage fotografiert.
Wird die Reproduktion der Grauvorlage im Kopierprozeß (siehe Kapitel 9. 4. 1. 3.) auf die Vorlage selbst abgeglichen, kann diese Korrektur für den ganzen Film übernommen werden, um farbechte Fotos zu erhalten. Bei Video- oder Digitalkameras wird diese Abstimmung über den "Weißabgleich" erreicht. |
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Auswahl Grauton ADDITIVE FARBMISCHUNG |
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| Rotanteil | Grünanteil | Blauanteil | ||||||
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| Reflexionsverhältnis:
(Dunkel : Hell) |
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| Grau mit dem exakten Wert von 17,68 % Reflexion
(Wert für Leuchtdichte = 127.5 [RGB])
entspricht dem logarithmischen Mittel des abbildbaren Kontrastumfangs (siehe
Kapitel
9. 2. 4. "Belichtungsumfang") von Filmmaterial (siehe Kapitel 9. 1. 1. "Chemisches System") und wird als Neutralgrau bezeichnet. Dieses Grau ist auch das mittlere Grau im Graukeil (siehe Kapitel 9. 2. 1. 3.) und wird auf der sogenannten "Graukarte" aus diesen Gründen abgebildet, um eine richtige Belichtungsmessung (siehe Kapitel 5. 1. 3. 1. "Messung Lichtdurchschnitt") zu ermöglichen. |

| Zwar kann man von einzelnen Farben in Abhängigkeit der Eigenschaften der Abbildungsmedien eindeutig auf den Grauwert schließen, umgekehrt gibt es aber, außer im Gelbtonbereich, keine eindeutige Farbzuordnung. |
| Die gezeigte Grauwertskale gilt nicht für Schwarz-Weiß-Abzüge vom Farbnegativ. |