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6. 2. 5. ZOOM


Das ZOOM, die Gummilinse, die Variooptik oder das Transfokar, wie dieses Objektiv auch genannt wird, hat die angenehme Eigenschaft, verschiedene Brennweiten stufenlos zu überstreichen (siehe Kapitel 6. 5. 3.).

So läßt sich also die Vergrößerung ohne Objektivwechsel verändern, der Bildausschnitt ohne großartige Manipulation wählen.

Alle.
 
Großbild
 

Diese Ansicht zeigt, wie sich mit einem ZOOM von 28 mm  bis 200 mm  verschiedene Bildausschnitte wählen lassen.
Die farbigen Flächen (Bild links oben) zeigen die Ausschnitte, die dem Foto im farblich passenden Rahmen entsprechen.


Mit dem ZOOM hat man den Vorteil, von fast jedem Aufnahmestandpunkt aus, ohne viel umherzulaufen, immer "bildfüllend" arbeiten zu können, so daß ohne Redundanzen das Motiv bis an die Bildränder reichen kann.

Erker.leerBurg.
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Nachteile gegenüber den Objektiven mit Festbrennweiten (siehe Kapitel 6. 2. "Eigenschaften") liegen in einigen Schärfen- (siehe Kapitel 9. 2. 5. 4. "Auflösung") und Blendenverlusten. Das ZOOM ist immer ein Kompromiß, weil es in all seinen möglichen Brennweiten sauber zeichnen soll, es aber nur annähernd können wird. Die Unschärfen (siehe Kapitel 9. 2. 5. 4. "Auflösung") werden über Verkleinern der Blende, also Vergrößern der Schärfentiefe (Kapitel 4. 2. 3. "Blende - Schärfentiefe") kompensiert.

Bei diesen Objektiven ist die Qualität sehr stark preisabhängig.

Obendrein sollte entsprechend der gewählten Brennweite (siehe Kapitel 6. 2. "Eigenschaften") die sogenannte Freihandregel beachtet werden, weil ansonsten Verwacklungsunschärfen (siehe Kapitel 4. 2. 2. "Belichtungszeit - Bewegung") eintreten können.

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