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6. 5. 4. Makroring


Als Makroring wird oft auch der Zwischenring (siehe Kapitel 7. 1. 1.) benannt.
Dieser Bezeichnung bedient man sich nun auch in Kombination eines Einstellringes mit dem ZOOM-Objektiv.

Durch Drehen dieses Ringes wird eine Auszugsverlängerung (siehe Kapitel 7. 1.) bewirkt, die eine Motiv-Vergrößerung nach sich zieht.

Mit dieser technischen Hilfe gelangt man recht unkompliziert in den Makrobereich*).

Makroring.

Meistens sind für die jeweils eingestellte Brennweite Abbildungsmaßstäbe (siehe Kapitel 7. 1.) angegeben, die gleichermaßen dem Vergrößerungsfaktor entsprechen.
Die erreichbaren Maßstäbe sind vom Brennweitenbereich und der geringsten Aufnahmeentfernung, also der Nahgrenze oder Naheinstellgrenze, des ZOOM-Objektivs abhängig.

Vor allem sind Teleobjektive verbreitet, bei denen durch Drehung des Entfernungsringes (siehe Kapitel 6. 5. 2.) in eine Position knapp unterhalb der kleinsten Aufnahmeentfernung bereits der Makrobereich*) erreicht wird, weil diese Objektive in einer derart geringen Entfernung scharf (siehe Kapitel 9. 2. 5. 4. "Auflösung") zeichnen, daß diese Nähe eine nennenswerte Vergrößerung hervorruft.
Auch hier wird letztlich der eigentliche Abbildungsmaßstab (siehe Kapitel 7. 1.) über die gewählte Brennweite durch eine weitere Auszugsveränderung (siehe Kapitel 7. 1.) bestimmt.

Größere Abbildungsmaßstäbe (siehe Kapitel 7. 1.) werden allerdings beispielsweise in Verbindung mit Zwischenringen (siehe Kapitel 7. 1. 1.) oder Vorsatzlinsen (siehe Kapitel 7. 2.) erreicht.
Kompromißloser zeichnen jedenfalls auch in dieser Kombination längere Festbrennweiten (siehe Kapitel 6. 2. "Eigenschaften").



*) Makro: Lateinisch für vergrößert


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