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9. 2. 1. Empfindlichkeit


Für den Fotografen ist die Empfindlichkeit des Filmmaterials (siehe Kapitel 9. 1. 1. "Chemisches System") beziehungsweise deren Wahl an der Digitalkamera (siehe Kapitel 9. 1. 2. "Elektrisches System") eines der wichtigsten Kriterien.
Je nach dem vorhandenen Licht (siehe Kapitel 4. "Abstimmung Film-Licht") oder der gewollten Aussage beziehungsweise dem Verwendungszweck der zu machenden Aufnahme wird der Film auch vordergründig nach seiner Empfindlichkeit gewählt. Ähnliche Kriterien gelten durchaus in der Digitalfotografie (siehe Kapitel 9. 1. 2. "Elektrisches System").

Die Empfindlichkeit bezeichnet ursprünglich die Lichtempfindlichkeit fotografischer Emulsionen (siehe Kapitel 9. 1. 1. "Chemisches System") gegenüber Tages- oder Kunstlicht.

Die Lichtempfindlichkeit ist als der reziproke Wert einer Belichtung (Kriteriumsbelichtung) definiert, die eine ganz bestimmte fotografische Wirkung, nämlich die Kriteriumsdichte, zur Folge hat.
Das bedeutet, je geringer die notwendige Kriteriumsbelichtung ist, desto höher ist die Lichtempfindlichkeit und umgekehrt.

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