| Kopien vom Farbnegativfilm werden ohne weitere Bemerkung bei der Bestellung eines Abzugs auf die Farbtemperatur (siehe Kapitel 3. 5.) des Tageslichtes ausgefiltert.
Weil es inzwischen üblich ist, den Sommerurlaub in südlichen Ländern zu verbringen, wo eine höhere Farbtemperatur (siehe Kapitel 3. 5.) als in unseren Breiten herrscht, haben es sich einige Großlabore zu eigen gemacht, um dem zu großen Blauanteil gegenzusteuern, entsprechend farblich auszufiltern. So fallen dann Fotos, die in unseren Gefilden gemacht wurden, im August oder September zu braun aus. Solche Kopien sind einfach zu reklamieren. Fotos, die auf Kunstlicht abgestimmt werden sollen, sind besser im Fachlabor kopieren zu lassen. |
| Um tatsächlich den gesamten fotografierten Bildinhalt in einer Kopie
wiederzufinden, bedarf es erstens der Leistungsfähigkeit der Ausrüstung
des Labors sowie einer korrekten Auftragserteilung. Detaillierte Hinweise sind im Kapitel 9. 5. "Bildformat" zu finden. |
| Zum einen benötigt man einen doppelten Kopierprozeß über ein Zwischennegativmaterial, um wieder ein farbiges Dupnegativ zu erhalten, von dem dann Papierbilder (siehe Kapitel 9. 3. 1. 4. "Fotopapier") oder Dias (siehe Kapitel 9. 3. 1. 2. 2. "Umkehrfilm") in Farbe oder Schwarzweiß in der beschriebenen Weise gezogen werden. | |
| Der andere Weg führt über ein Farbumkehrpapier unter Einschaltung eines Farbumkehrprozesses. |