| angegebene Höhe [cm] |
gehandelte Höhe [cm] |
Reale Höhe [Zoll] |
Höhe bezogen auf reale Höhe [mm] |
| 9 | 8,9 | 3,5 | 88,9 |
| 10 | 10,2 | 4 | 101,6 |
| 11 | 11,4 | 4,5 | 114,3 |
| 13 | 12,7 | 5 | 127,0 |
| 20 | 20,3 | 8 | 203,2 |
| 30 | 30,5 | 12 | 304,8 |
| 40 | 40,6 | 16 | 406,4 |
| 50 | 50,8 | 20 | 508,8 |
| Format [cm] |
reale Höhe [cm] |
gehandelte Längen Format 2:3 [cm] |
erforderliche Länge1) für Format 2:3 [mm] |
| 9 x 13 | 8,89 | 12,7 ... 13,3 | 13,34 |
| 10 x 15 | 10,16 | 13,6 ... 15,2 | 15,24 |
| 11 x17 | 11,43 | 17,1 ... 17,4 | 17,15 |
| 13 x 18 | 12,70 | 17,8 ... 19,0 | 19,05 |
| 20 x 30 | 20,32 | 30,5 | 30,48 |
| 30 x 45 | 30,48 | 45 ... 45,7 | 45,72 |
| 40 x 60 | 40,64 | 60,5 ... 60,9 | 60,96 |
| 50 x 75 | 50,80 | 75,5 ... 76,2 | 76,20 |
1) bezogen auf reale Höhe (obere Tabelle) |
| Die Bildlängen haben also je nach Anbieter deutliche Abweichungen,
und man sollte sich vor der Kopie erkundigen, welche Formate tatsächlich
angeboten werden. Kopieranstalten, die mit den rot unterlegten Bildlängen arbeiten, sollte man strikt boykottieren oder Klartext reden! Gelb unterlegte Längen zeigen im Querformat einen zu vernachlässigenden Bildbeschnitt rechts und/oder links. |
| Nennmaß | Zoll | Istmaß [cm] |
| 9 | 3½ | 8,89 |
| 10 | 4 | 10,16 |
| 11 | 4½ | 11,43 |
| 13 | 5 | 12,70 |
| 15 | 6 | 15,24 |
| 17 | 6¾ | 17,15 |
| 18 | 7 | 17,78 |
| 19 | 7½ | 19,05 |
| 20 | 8 | 20,32 |
| 30 | 12 | 30,48 |
| 40 | 16 | 40,64 |
| 45 | 18 | 45,72 |
| 50 | 20 | 50,80 |
| 60 | 24 | 60,96 |
| 70 | 28 | 71,12 |
| 75 | 30 | 76,20 |
| 100 | 40 | 101,60 |
| Trotz zölliger Bezugsmaße können eigentlich alle Seitenverhältnisse dem Fotoformat entsprechend nahezu ohne Bildverlust erreicht werden, demnach ist es höchst zweifelhaft, wieso einige Kopieranstalten Fotografen um Bildinhalte regelrecht betrügen. |
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| Bei diesem Foto wurde darauf geachtet, daß das Bild in seiner gesamten Breite, also ohne Randbeschnitt, ausbelichtet wird.
Weil das Papierformat nun eben nicht exakt dem Verhältnis 2:3 entspricht, entstehen die weißen Ränder. |
Dieses Foto ist entsprechend seiner Höhe auf die Papierhöhe
angelegt. Weil nun auch hier das Seitenverhältnis nicht dem des Negativs entspricht, wird das Bild rechts und links beschnitten. |
| Das sind die typischen Fotos, bei denen im Hochformat entweder "Kopf oder Füße" fehlen. |
| Heutzutage werden Fotos vorwiegend maskiert kopiert, was bedeutet, daß rundherum ein gewisser Beschnitt bestehen bleibt.
Im Querformat ist diese Maskierung vertikal nicht zu korrigieren, wohl aber horizontal. So ist es bei manchen Anbietern möglich, tatsächlich das Motiv mehr links oder mehr rechts ausrichten zu lassen. |
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| Das ist also das Foto im Originalformat 4:3. | Hier ist es verändert in ein 2:3-Format zu sehen. |
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| Zur möglichst unauffälligen Formatanpassung wurde dafür das Foto innerhalb der hier aufgelegten Maske (hellgrau angedeutet) freigestellt, also schon in der Höhe etwas eingeschränkt. | Anschließend wurde dieses Foto durch Skalierung2)
auf das Format 12,7 cm x 18 cm gebracht, also etwas verbreitert.
Somit ist die Bildskalierung2) weniger auffällig als im vorherigen Beispiel. |
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| Format [cm] |
Bildlänge [cm] |
| 9er | 9 ... 16 |
| 10er | 10 ... 18 |
| 11er | 11 ... 20 |
| 13er | 13 ... 23 |
| 20 x 30 | 20 ... 30,5 |
| 30 x 45 | 30 ... 45,7 |
| 40 x 60 | 40 ... 60,9 |
| 50 x 75 | 50 ... 76,2 |
| Kopieranstalten, die allerdings nur eine Schneidetoleranz von 5 mm bis 7 mm an jeder Bildseite unabhängig vom Bildformat gewährleisten, rate ich, zu meiden.
Es sollten Anbieter bevorzugt werden, die rundherum eine Schnittbreite von maximal 2 % der jeweiligen Bildgröße gestatten. |
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| Das ist also das ursprünglich angelegte Foto. Eigentlich war es auch als Papierfoto (siehe Kapitel 14. 1.) so zu erwarten. |
Nun wurde allerdings nicht das Format 12,7 cm x
18 cm geliefert, sondern nur ein kleineres Format von 12,7
cm x 17,85 cm. Das Foto hätte zwar einen kleinen Verlust in der Höhe hinnehmen müssen, was aber noch zu verkraften gewesen wäre. |
Durch eine Überprojektion3) von etwa 1,5 % geht der Bildverlust nun so weit, daß oben der Kopf angeschnitten ist und der rechte Kopf den Bildrand berührt. |
| Es ist ratsam, wichtige Bilddetails nicht so dicht an die Bildkanten zu legen.
Auch schon in der Bildvorlage des gezeigten Fotos sind diese Abstände derart gering, daß dadurch tatsächlich schon optisch ein Rahmen um das Motiv fehlt, der mehr auf das Motiv konzentrieren würde. |
| Anbietern wie Fotolabors sei an's Herz gelegt, die digitale Bildvorbereitung derart eindeutig zu beschreiben, daß der Kunde schon vorher genau weiß, wie er seine Fotos aufbereiten muß, um tatsächlich den Auftrag wunschgemäß zurückzubekommen.
In der Summe aller Anbieter existiert ein Wust von Erläuterungen und "Kochbüchern", die eher auf Unsicherheit als auf Sachkenntnis schließen lassen. Ebenso scheint auch das Personal einschlägiger Anstalten oft nicht über die Fotoverarbeitung im eigenen Hause Bescheid zu wissen, denn die Auskünfte sind nach meinen Erfahrungen oft enttäuschend dürftig. |
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