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14. 1. 1. Durchsichtiges Material


Für die Erhaltung der Qualität von Filmmaterial ist jedenfalls dessen Aufbewahrung ausschlaggebend.

Als Richtlinie kann gelten:
  Filmmaterial
  belichtet oder unbelichtet entwickelt
Temperatur < 18°C 15°C ... 25°C
Luftfeuchte 50 % ... 70 % 40 % ... 50 %

Ist man mit der Kamera und Filmen unterwegs, muß vor allem in warmer Umgebung schon darauf geachtet werden, dem Fotomaterial einen kühlen Platz zu suchen.
Die Heckablage im Auto ist völlig untauglich.

Zu Hause ist es gut, unbelichtetes Material im Kühlschrank aufzubewahren.
Gegen die Feuchte sollten die Filme in einem Kunststoffbeutel dicht verpackt sein.
Nach Entnahme wird empfohlen, die Filme bis zu 3 Stunden (in ihrer Dose oder einer Plastefolie) zu temperieren, weil auf kaltem Film ein Feuchtigkeitsniederschlag eintreten kann.

Für den Aufenthalt in feuchtwarmen Gebieten gibt es für Filme spezielle Tropenpackungen. Das kann eine Aluminiumbüchse sein, die mit doppeltem Klebeband verschlossen ist.

Filme sind generell von allen Lösungsmitteln und anderen flüchtigen Chemikalien fern zu halten, demnach sind sie auch nicht in der Dunkelkammer aufzubewahren.




Belichtete Negative

Die Negative (siehe Kapitel 9. 3. 1. 2. 1. "Farbnegativfilm") können der größte Schatz des Fotografen sein, denn es sind die unverfälschten und unwiederbringlichen Originale.
Deshalb sollte damit besonders vorsichtig umgegangen werden.

Zur Aufbewahrung bietet der Handel durchscheinende Hüllen aus Transparentpapier und durchsichtige Klarsichthüllen.

Hülle.
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Recht platzsparend und gut geschützt lassen sich die Negative (siehe Kapitel 9. 3. 1. 2. 1. "Farbnegativfilm") darin archivieren.




Belichtete Diapositive

Diapositive basieren auf Umkehrfilm (siehe Kapitel 9. 3. 1. 2. 2.) und sind meistens die Originalfotos in guter und unverfälschter Qualität.

Dem entsprechend sollte pfleglich damit umgegangen werden.

Üblicherweise wird das Dia gerahmt.
Dazu sind, wenn auch inzwischen immer seltener, verschiedene Rahmen im Angebot.

Früher herrschten geglaste Dias vor.
Sie haben allerdings mehr Nachteile als Vorteile.
An Stellen, wo der Film das Glas berührt, kann es zu Newtonschen Ringen (siehe Kapitel 9. 1. 1. "Chemisches System") kommen, die bei der Projektion stören.
Lagern geglaste Dias lange Zeit, zeigen sich oft kleine Löcher in der Emulsion (siehe Kapitel 9. 1. 1. "Chemisches System"), die stammen von Mikrobenbefraß.
Letztlich haben geglaste Dias ein sehr hohes Gewicht.

Also ist es ratsam, sich sich für glaslos gerahmte Dias zu entscheiden.

Im Handel werden vorwiegend Rahmen aus Plaste angeboten. Man sollte sie nicht unkritisch kaufen.
In den Rahmen sollte der Filmstreifen sicher zu fixieren sein, die Rahmenhälften müssen fest miteinander zu verbinden sein, damit sie während der Projektion nicht auseinander fallen (dazu neigen Dias unter 3 mm Gesamtdicke), und sie sollten so aufgebaut sein, daß um das Foto kein Lichtrand entsteht (siehe folgendes Foto).

Rahmen.


Ältere Rahmen gab es aus Pappe. Nachteilig erwiesen sich oft die Unsauberkeiten am Bildrand sowie "runde Ecken" (siehe folgendes Foto). Will man nämlich ein Foto abkleben, also maskieren, muß man alle Bildkanten abkleben, was zu einem erheblichen Bildverlust führt.

Dia.
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Generell sollten Dias gekennzeichnet werden, also mindestens eine Bildnummer tragen.
Es ist sogar möglich und zweckmäßig, Hinweise für die Projektion auf den Rahmen zu schreiben (beispielsweise Projektionszeit oder Projektionshelligkeit).
Damit ist das Dia gleichzeitig Regiekarte.

Am besten werden Dias (siehe Kapitel 9. 3. 1. 2. 2.) dunkel und staubdicht gelagert.
Entweder nutzt man dafür zweckmäßige Kassetten oder die Kästen für die Wechselmagazine und einen geeigneten Raum für deren Unterbringung.

Ebenso sind die Temperatur und Luftfeuchte (siehe oben) wichtig bei der Lagerung.

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