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14. 1. 3. Digitale Daten


Seit Anbruch des Zeitalters der Digitalfotografie (siehe Kapitel 9. 1. 2. "Elektrisches System") werden die Archivierungsmethoden häufig und nicht zu Unrecht diskutiert. Die Bewahrung eines Fotos bedarf der Verfügung jedes einzelnen Bits davon.
Üblicherweise werden die Bilddaten zunächst direkt nach der Aufnahme auf einer Speicherkarte (siehe Kapitel 9. 3. 2. "Digitale Speicher") abgelegt.

Abgesehen von den angegebenen Schreib- und Lesezyklen (siehe Kapitel 9. 3. 2. "Digitale Speicher") ist die Lebensdauer solch einer Speicherkarte (siehe Kapitel 9. 3. 2. "Digitale Speicher") auch dadurch begrenzt, als daß sie von äußeren elektromagnetischen Einflüssen beschädigt werden kann.
Demnach ist es wichtig, diese Daten auf einem weiteren Medium zu speichern, wozu natürlich erst einmal die Festplatte (siehe Kapitel 9. 3. 2. "Digitale Speicher") des Computers taugt. Inzwischen dürfte aber bekannt sein, daß diese auch nur eine endliche Lebensdauer hat.

Es wird also eine weitere Speicherung notwendig.
Jetzt kommt das zu verwendende Medium zur Geltung. Das kann durchaus eine CD oder DVD (siehe Kapitel 9. 3. 2. "Digitale Speicher") sein, die zwar eine lange Lebensdauer versprechen, deren Lesbarkeit aber in absehbarer Zeit nicht mehr unbedingt unterstützt werden wird.

Desweiteren kommt eine externe Festplatte (siehe Kapitel 9. 3. 2. "Digitale Speicher") infrage, deren Lebensdauer natürlich ebenso begrenzt ist. Obendrein sollte man sie sicher verwahren und so vor Verlust schützen.
Inzwischen gibt es die Möglichkeit, Dateien extern zu hosten, also einem Datenbankanbieter zu übergeben, was bedeutet, die Fotos über das Internet auf Speichern irgendwo auf dieser Welt lagern zu lassen, wodurch diese aufgrund technischer Vorsorgemaßnahmen fast nicht verloren gehen können.
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