Erläuternde Kommentare bei der Präsentation von Serien sind oft notwendig.
Bildserien können im Vortrag natürlich "life" besprochen und damit
immer wieder neu beschrieben werden. Es besteht aber, aus
eigener Erfahrung, die Gefahr, daß Inhalte so langsam in Vergessenheit
geraten und die Kommentierung der Fotos immer spärlicher wird.
Klar kann man sich Texte vorbereiten, aber bei der Projektion sollte es finster sein, und da ist es mühsam,
hinter dem Projektor etwas abzulesen.
Die Vertonung eines Bildvortrages
trägt erheblich zu dessen Qualitätssteigerung bei. (Es
ist erstaunlich, um wieviel besser nur schlecht gelungene Fotos, die im Vortrag
zwingend zur Erläuterung gezeigt werden müssen, bei guter Musik wirken.
Allerdings reicht es nicht, nur gute Musik einzuspielen, um ausschließlich
schlechte Fotos zu kompensieren!)
Und in diese Musik können dann die gesprochenen
Kommentare eingemischt werden.
| Der Dia-Ton-Vortrag mit Überblendtechnik (siehe Kapitel 15. 3. 1. 1. "Projektoren") ist älter als der Begriff "Multimedia", gehört aber unbedingt dazu.
Bei geeigneter Technik ist heutzutage, abgesehen vom zeitlichen Aufwand, die Herstellung einer Tonkonserve kaum noch ein Problem. |
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| Tonstörungen sind komischerweise schlimmer als ein Fussel auf dem Dia. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
1) Ein richtiges Mischpult ist nicht erforderlich. Mit einigen Schiebewiderständen
geeigneter Impedanz läßt sich durchaus eine Art brauchbares
Mischpult zusammenlöten. |
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2) Es gibt Computerprogramme, mit denen sich relativ leicht eine Pegelangleichung, also Abmischung, zwischen Musik und Sprache vornehmen läßt. |
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3) Projiziert man Fotos, machen Mittelklasseprojektoren schon einen derartigen Lärm, daß auf das Lüftergeräusch des Computers gern verzichtet werden kann. |
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4) Ein vernünftiger Vortrag ist ein eigenständiges Werk (siehe Kapitel 18. 2. 2. 1."Allgemeines"). Das Einkoppeln von Musik ist also nach § 24 UrhG (siehe Kapitel 18. 2. 6. 1. "Freie Benutzung") statthaft. |
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