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15. 5. Wettbewerb


Sucht man Fotos für einen Wettbewerb heraus, ist die Auswahl mit zeitlichem Abstand und gebührender Selbstkritik zu treffen. Der Fotograf kennt die Situation jenseits der Bildränder, für fremde Betrachter und geübte Fotografen hört die Geschichte an den Bildrändern auf.

Zur Beratung können also kritikfähige Freunde eingeladen werden.

Man kann fotografisch nicht ambitionierte Leute leicht von richtigen Kritikern unterscheiden, wenn man ihnen ein Clipalbum (siehe Kapitel 14. 1. 2. "Fotoalbum") mit wechselnden Quer- und Hochformatfotos zeigt.
Drehen sie das Album entsprechend des jeweiligen Formates, kann man sie zur Fotokritik heranziehen, halten sie das Album im 45-Grad-Winkel und blättern lediglich leidenschaftslos durch, fehlt es an Widmung.

Generell sollten Fotos für Ausstellungen sauber, also ohne Fussel und Fingerabdrücke sein.

Wichtig ist die Einhaltung des Abgabetermins. Für eine Verspätung kann keine Entschuldigung gelten, sondern nur die Disqualifikation.

Werden Fotos verschickt, ist auf eine sichere Beschriftung und Verpackung zu achten.

Es gibt unseriöse Ausschreibungen von Fotowettbewerben, bei denen sich der Veranstalter für ein relativ geringes Preisgeld alle Verwertungs- und Veröffentlichungsrechte (siehe Kapitel 18. 2. 5. 2. "Vermögensrechtliche Befugnisse") 18. 2. 1. "Grundsätze") zu nennen.
Eine Eigentumsübertragung (siehe Kapitel 18. 2. 10. 2.) des Urheberrechts ist vom Gesetzgeber weitestgehend ausgeschlossen.

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