16. 3. 4. Belichtungsfunktionen
Moderne Kameras bieten verschiedene Belichtungsprogramme
an, die teilweise auch als Kreativprogramme bezeichnet werden und unter denen man auswählen kann:
Die manuelle Belichtungseinstellung
ist mit "M" gekennzeichnet.
Belichtungszeit und Blende (siehe Kapitel
4. 2. 1. "Belichtungszeit - Blende") müssen demnach
"per Hand (und Kopf)" gewählt werden.
Die Belichtungs-Vollautomatik
ist grün gekennzeichnet.
Sie optimiert die Zeit-Blenden-Kombination (siehe Kapitel
4. 2. 1. "Belichtungszeit
- Blende").
Die Programmautomatik ist mit
"P" gekennzeichnet.
Diese Automatik ist eine spezielle Form der Vollautomatik.
In diesem Modus optimiert die Kamera die Zeit-Blenden-Kombination (siehe Kapitel
4. 2. 1. "Belichtungszeit
- Blende"), die sich bei gleichbleibendem EV
verschieben (shiften) läßt.
Die Zeitautomatik ist mit "A[v]"
gekennzeichnet.
Gewöhnlich wird eine Blendenvorwahl (siehe Kapitel 6. 5. 1. "Blendenring") in halben Stufen gestattet, die
Belichtungszeit wird automatisch ermittelt.
Die Blendenautomatik ist mit "S" oder "Tv" gekennzeichnet.
Es ist eine Zeitvorwahl in ganzen oder bis zu drittel Stufen möglich, die
Blende (siehe Kapitel 6. 5. 1. "Blendenring") wird automatisch ermittelt.
Die Schärfentiefeautomatik ist mit "(Auto-)DEP"
gekennzeichnet.
Zu einer vorgewählten Schärfentiefe wird die passende Blende (siehe
Kapitel 4. 2. 3. "Blende-Schärfentiefe") ermittelt.
Der Belichtungsmeßwertspeicher
wird über eine Taste aktiviert.
Die letzte ermittelte Belichtung wird unabhängig von der realen Belichtung
(beispielsweise bei Kameraschwenk) beibehalten.
Die Belichtungsreihenautomatik
wird über eine Taste aktiviert, die meist mit AEB
gekennzeichnet ist.
Normalerweise werden in Folge drei Aufnahmen gemacht, wobei eine unterbelichtet,
eine weitere richtig und die dritte überbelichtet wird.
Manche Kameras gestatten die Belichtungsabstände in ± 3 EV
einzustellen.
pinurch