Porträt (siehe Kapitel
13. 2. 1. 1.)
Um das fotografische Objekt vom Hintergrund zu trennen, wird ein kleiner Blendenwert
gewählt, damit die Schärfentiefe (siehe Kapitel
4. 2. 3. "Blende - Schärfentiefe") recht gering ist.
Landschaft (siehe Kapitel
13. 1. 2.)
Um vom Hintergrund bis weit in den Vordergrund möglichst viele Bilddetails
scharf (siehe Kapitel 9. 2. 5. 4. "Auflösung") abbilden zu können, wird ein großer Blendenwert gewählt,
damit die Schärfentiefe (siehe Kapitel
4. 2. 3. "Blende - Schärfentiefe") recht groß ist.
Nahaufnahme (siehe Kapitel
13. 1. 5. "Makrobereich")
Wegen der geringen Schärfentiefe (siehe Kapitel
4. 2. 3. "Blende - Schärfentiefe") im Nahbereich wird eine
möglichst große Blendenzahl (siehe Kapitel 4. 2. 3. "Blende - Schärfentiefe") angestrebt.
Sport (siehe
Kapitel 13. 3. "Schnell
bewegliche Motive")
Die Kamera wird eine möglichst kurze Verschlußzeit (siehe Kapitel
4. 2. 2. "Belichtungszeit - Bewegung") wählen, was
die Schärfentiefe (siehe Kapitel
4. 2. 3. "Blende - Schärfentiefe") einschränkt.
Außerdem gibt es die Funktion der Serienbildschaltung (siehe
Kapitel 16. 5. 3. "Bildtransport"),
bei der die Kamera in kurzen Abständen Aufnahmen macht, solange der Auslöser
gedrückt ist.
Nachtaufnahme (siehe Kapitel
13. 4. 8.)
Es besteht die Möglichkeit, bei Verwendung einer längeren Verschlußzeit
(siehe Kapitel 4. 2.
1. "Belichtungszeit - Blende") den Blitz (siehe Kapitel
6. 2. 1. 3. "Elektronenblitz") auszulösen.
| Kennt man die Kriterien für
die Wahl von Belichtungszeiten (siehe Kapitel
4. 2. 2. "Belichtungszeit - Bewegung") und
Blendenwerten (siehe Kapitel
4. 2. 3. "Blende - Schärfentiefe")
in Abhängigkeit
vom Motiv, kann man leicht auf die Motivprogramme verzichten. Anfänger wissen die Motivprogramme sowieso nur in seltenen Fällen richtig zu verwenden. |