| Bei Kameras ohne automatische
Funktionen ist solch ein Filmwechsel völlig unproblematisch.
Zunächst merkt oder notiert man sich die Bildnummer, bis zu der der Film belichtet wurde. Anschließend wird der Film manuell in die Patrone zurück gespult. Aber bitte nicht soweit, daß er ganz darin verschwindet, sonst muß man ihn später trickreich herausholen. Nun können die Filme ausgetauscht werden. Kommt der "alte Film" wieder zum Einsatz, wird er eingelegt. Danach sollten die Blende (siehe Kapitel 2. 2. 5.) weitestgehend geschlossen, die Belichtungszeit (siehe Kapitel 4. 2. 2.) so kurz wie möglich, ein Deckel vor dem Objektiv und möglichst wenig Licht vorhanden sein. Nun "fotografiert" man über jedes Foto bis zur Bildnummer des letzten belichteten Fotos neu, belichtet also die bereits latenten Bilder (siehe Kapitel 9. 4. 1. 1. "Belichtungsprozeß") zum zweiten Mal unter Ausschluß aller möglichen Lichtanteile, also quasi gar nicht. Um sicher zu gehen, daß am Ende keine Bildüberlappung stattfindet, können ein bis zwei Scheinbelichtungen dazwischen gemacht werden. |